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Ich bin selber an Taubheit grenzend schwerhörig, lebe aber dennoch mein Leben und möchte so viele Menschen wie möglich daran teilhaben lassen und über Behinderungen wie die, die ich habe, aufklären.

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Let's talk about... :)

So ich hoffe ihr habt die Überschrift jetzt nicht in Gedanken gesungen und denkt jetzt dieser Beitrag wird pervers! :D Nein, das wird er nämlich nicht, das kann ich euch versichern! :)
Also legen wir los: Mit unseren Freunden... die lieben Freunde.. :) Man albert gerne mit ihnen rum, redet über ernste Themen, unternimmt was, und und und.. Was wären wir alle bloß ohne unsere Freunde :) 

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Hm, wie komme ich am besten auf den Punkt...? Fast mein ganzes Leben lang war ich nur von Freunden umgeben, die entweder dieselbe Behinderung hatten wie ich, oder halt sehr gut darüber Bescheid wussten. Da wir alle die gleiche Problemzone, nämlich das Hören, hatten, entwickelten wir automatisch gewisse Arten und Umgangsformen miteinander, die völlig normal für uns waren.

 

Wollten wir zum Beispiel unserem Tischnachbaren in der Klasse etwas Lustiges erzählen oder zeigen, wurde entweder ein Briefchen geschrieben, ein Gegenstand gezeigt oder es wurde ganz einfach gebärdet! Manchmal brauchte es gar nicht viele Gebärden, wenn zum Beispiel ein Lehrer aus dem Mund stank wurden einfach bestimmte Gebärden gezeigt (Nase zuhalten, vor der Nase rumwedeln). Oder wenn uns langweilig war, zeigten wir unserem Gesprächspartner einfach die Gebärde für "langweilig" und man wurde verstanden. Klar, manchmal hat man die Aufmerksamkeit des Gesprächspartners vielleicht gar nicht so einfach, da er vielleicht dir in einem Tischhalbkreis genau gegenüber saß und gerade dem Lehrer zuhörte? Dann wurde entweder einfach gewartet, bis dieser endlich mal zu dir schaute oder aber man versuchte vom Lehrer unentdeckt zu bleiben und fuchtelte so lange mit den Armen rum, bis dies endlich vom Gesprächspartner oder dessen Tischnachbarn entdeckt wurde. Wurde es "nur" vom Tischnachbarn entdeckt, wurde ihm halt einfach mit Handzeichen oder Blicken gezeigt wen er anticken soll. 

Kurz gesagt: Als Hörgeschädigter bist du einfach immer darauf bedacht, dass dein Gesprächspartner dich anguckt, da du genau weißt, dass er dich sonst gegebenfalls nicht verstehen würde. 

 

Mir ist aufgefallen dass es bei der "Normalhörenden-Welt" Unterschiede gibt... (Ich wurde schon drauf angesprochen, dass es ein wenig komisch klingt, "Normalhörende" zu sagen, da es uns Hörgeschädigte als "unnormal" einstuft, was wir aber ja nicht sind. Wir sind Menschen wie alle anderen auch. Also, falls ihr nen besseren Begriff dafür habt, nur her damit :D ok, ich versuchs mal lediglich mit "Hörenden", grins)
Ok, weiter im Text! Mir ist aufgefallen, dass die "Hörenden" (grins)  gar nicht so darauf achten, ob der Gesprächspartner sie anguckt etc. Das wundert mich ehrlich gesagt etwas.. Kommt es einem dann gar nicht unpersönlich vor? Woher weiß man dann, dass mit einem gesprochen wird? Woher weiß man dann, dass der Gesprächspartner mich dann verstanden hat? Jedenfalls sind das die Fragen, die mir in solchen Momenten durch den Kopf gehen. Und ich spüre jedesmal wieder ein wenig Neid, dass die Hörenden es so einfach können. So ganz nebenbei etwas zu hören und zu verstehen. Das ist ja leider eine meiner größten Schwierigkeiten. Wenn ich mich auf das Gesprochene anderer Personen nicht konzentriere, hört es sich meist für mich so an, als würden sie Spanisch oder sonst irgendeine andere Sprache sprechen, bei der ich vielleicht hin und wieder ein Wort raushöre. Mit den paar Wörtern, die ich dann verstanden habe, versuche ich mir zusammenzureimen, was gerade gesagt wurde. Klappt natürlich nicht immer und die Missverständnisgefahr ist sehr hoch. 

 

Außerdem wird in der Welt der Hörenden mehr mit Tuscheln kommuniziert als mit Zettelchen. Ich muss gestehen: Ich kann nicht tuscheln! Okay, meine Stimme schafft es wohl, flüsternde Laute herauszubekommen, jedoch klingt dies bei mir fast nur nach einem Zischen. Wenn man besonders deutlich flüstert, habe ich meist sogar noch eine Chance etwas zu verstehen, aber ich verzweifle sehr schnell daran. Außerdem tut man tuscheln meistens in der Nähe der Ohren, sodass man nicht mehr vom Mundbild des anderen Ablesen kann, was ein großes Problem ist... Also denkt daran: Wollt ihr Hörgeschädigten in der Klasse etwas kurzes, lustiges erzählen? Schreibt ihnen einen Zettel! :) Es nimmt zwar mehr Zeit in Anspruch, jedoch können so kaum Missverständnisse entstehen und der Hörgeschädigte fühlt sich nicht benachteiligt! :)

Ich denke gerne an die Zeit in Hamburg zurück, an eine Normalhörende Freundin, welche mit der Zeit in eine meiner besten Freundinnen dort  geworden ist. Sie vergaß es immer wieder, dass wir Flüstern ja nicht verstanden und ich musste sie immer wieder darauf hinweisen, dass sie mir einen Zettel schreiben soll. Was mich beeindruckt hat: Sie hat sich nie darüber beschwert. Sie hat nie die Augen verdreht oder gestöhnt so nach dem Motto "Oah, wieso versteht sie das nicht?!" 
Ich kenne da ein paar andere Kandidaten, welche es getan haben. Klar, irgendwo ist man schnell genervt, wenn jemand immer eine kleine Extrawurst braucht. Aber stellt euch immer einfach mal vor, ihr wärt in der Situation des Anderen. Man kann da nie etwas für. Und damit meine ich jetzt nicht nur Hörgeschädigte sondern jegliche Behinderungen aller Art. Vielleicht nichtmal Behinderungen. Es können auch normale Umstände im Alltag sein!  

 

Zu guter Letzt nochmal das Hauptthema zum Mitschreiben: Wenn ihr euch mit einem Hörgeschädigten unterhaltet: Achtet darauf, dass ihr seine Aufmerksamkeit habt! Es ist sonst nicht gewährleistet, dass er euch verstanden hat und kann zu folgenschweren Missverständnissen führen. Oder aber derjenige fühlt sich gar nicht angesprochen oder ggf ausgegrenzt... und das ist kein schönes Gefühl.

Also: Es kann nur besser werden! :)

Ich wünsche euch allen hiermit einen schönen Feierabend! Genießt die letzten Stunden des heutigen Tages und ruht euch gut aus für morgen!

 

Grüezi, eure Enja  

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I have Tinnitus since I was nine years old (now i'm 29) after I exploded some firecrackers at New Year's Eve. No one (even my parents) believes me. Even worse, the otolaryngologist who visited me when I was ten (after insisting several times with my parents) had no idea what the Tinnitus syndrome was and told me not to mind that sound ("it's only in your fantasy" he said). Now it is twenty years that I have to put up with this annoying whistle in my ear that didn't let me sleep On till one day i was going through the internet when i saw a post about Dr john herbal medicine on how he cure a man, so i email him. He told me the things I need to do and also give me instructions to take, which I followed properly. Before I knew what is happening after two weeks To my greatest surprise after patiently going according to instruction given to me by Dr john, my Tinnitus was cure. you can also contact him through his email on :johnewoig18@gmail.com. like they say his herbal remedy is the only permanent solution to Tinnitus
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